Ein echtes Upgrade für einen echten Preis-Leistungs-Kracher: Der Dacia Sandero 2024 überrascht mit mehr Technik, starkem Design – und einer Power-Version mit satten 155 PS. So viel Leistung hatte man dem kompakten Rumänen bislang nicht zugetraut. Doch genau das macht das neue Modell so spannend.
Frisches Design für Sandero und Stepway
Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass sich beim neuen Sandero einiges getan hat. Besonders auffällig: die neue LED-Lichtsignatur mit umgekehrtem T-Motiv. Dazu kommen ein überarbeiteter Kühlergrill sowie eine modifizierte Frontschürze, die das Auto moderner und eleganter wirken lassen. Am Heck glänzen Rückleuchten mit Pixelstruktur, die dem Fahrzeug ein eigenständigeres Aussehen verleihen.
Der Stepway hebt sich zusätzlich durch robuste Details ab – etwa einem mattschwarzen Streifen zwischen den Rücklichtern und markanten Schutzabdeckungen aus 20 % recyceltem Kunststoff. Diese bleiben bewusst unlackiert und unterstreichen den nachhaltigen, aber auch alltagstauglichen Charakter des Crossovers.
Innenraum: moderner und cleverer
Im Cockpit spürt man deutlich: Hier ist ein Schritt nach vorn gelungen. Die Belüftungsdüsen greifen das T-Motiv der Frontscheinwerfer auf, die Bezüge von Sitzen und Türverkleidungen zeigen neue Stoffe – teils in cooler Denim-Optik, passend zum Stepway-Abenteuerlook.
Ein Highlight ist der überarbeitete Touchscreen mit bis zu 10,1 Zoll. Je nach Ausstattung gibt’s hier Navigation, kabellose Smartphone-Anbindung und induktives Laden. Zudem bietet das neue Modell ein volldigitales Kombiinstrument und praktische Alltagshelfer wie das YouClip-System, mit dem Halterungen oder Taschen an verschiedenen Stellen im Fahrzeug fixiert werden können.
Automatik-Fahrer dürfen sich über Schaltwippen am Lenkrad und einen schicken E-Shifter anstelle des klassischen Schalthebels freuen.
Stärkere Motoren – jetzt auch mit Hybrid
Die größte Überraschung versteckt sich unter der Haube: Der neue Sandero Stepway Hybrid 155 kombiniert erstmals einen klassischen Verbrenner mit zwei Elektromotoren. Das sorgt für kräftige 155 PS Systemleistung – satte 41 % mehr als beim bisherigen Topmodell.
Der Antrieb setzt sich zusammen aus:
- 1,8-Liter-Benziner mit 109 PS
- 50 PS Elektromotor
- 1,4 kWh Batterie – ideal für rein elektrisches Fahren im Stadtverkehr
Zudem bleibt Dacia seiner LPG-Strategie treu. Der neue Eco-G 120 kommt mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder und starken 120 PS. Die Reichweite im Gasbetrieb legt dank größerem 49,6-Liter-Tank deutlich zu. Laut Dacia sind damit bis zu 1.590 Kilometer Gesamtreichweite möglich – genug, um ohne Tankstopp von München nach Hamburg und wieder zurück zu cruisen.
Weitere Varianten:
- TCe 100: Aufgewerteter 1,0-Liter-Turbobenziner mit nun 100 PS
- TCe 110: Weiterhin für Stepway, mit Sechsgang-Schaltgetriebe
- SCe 65: Einstiegsmodell mit 65 PS und Fünfgang-Getriebe
Mehr Sicherheit für alle Modelle
Dacia bringt bei Sicherheit und Assistenzsystemen frischen Wind ins Spiel. Bereits serienmäßig an Bord:
- Notbremsassistent für Stadt und Autobahn – erkennt Autos, Fußgänger, Fahrrad- und Motorradfahrer
- Müdigkeitserkennung
Optional erhältlich im neuen Driving Pack (für Versionen Journey & Extreme):
- Fernlichtassistent: Passt das Licht automatisch an, um andere nicht zu blenden
- Multi-View-Kamera: Zeigt das Auto aus der Vogelperspektive – ideal beim Einparken
- Elektrisch anklappbare Außenspiegel: Praktisch beim Parken in engen Gassen
Besonders clever: Die neue „My Safety“-Taste, mit der du schnell auf deine bevorzugten Assistenzsystemeinstellungen zugreifen kannst – etwa zum Stummschalten der nervigen Tempowarnung.
Preis & Marktstart: Was ist zu erwarten?
Offizielle Infos zu Preisen und Marktstart gibt es noch nicht. Aktuell beginnt der günstigste Sandero SCe 65 bei 12.490 Euro. Der neue Hybrid 155 im Stepway dürfte deutlich darüber liegen – genaue Zahlen bleiben aber vorerst ein Geheimnis.
Fakt ist: Mit der neuen Technik, frischen Motoren und dem modernen Cockpit bleibt der Dacia Sandero nicht nur ein Preis-Leistungs-Tipp. Er setzt jetzt auch optisch und technisch Akzente – und überrascht mit einem Leistungssprung, den man dieser Klasse nicht zugetraut hätte.




